Hoch hinaus an der Stafflacher Wand
Der Klettersteig Peter Kofler in St. Jodok
Im Bergsteigerdorf St. Jodok wartet ein echtes Kletterparadies: Klettersteig, Klettergarten und Mehrseillängen – alles an einem Ort.
Deine Hände greifen ins Stahlseil, der Blick geht nach unten – und plötzlich wird dir bewusst, wie weit du schon gekommen bist. Vor dir spannt sich eine Seilbrücke über eine tiefe Schlucht, hinter dir liegt der steile Einstieg in die Wand. Das Herz klopft, aber du grinst. Willkommen auf dem Klettersteig Peter Kofler an der Stafflacher Wand.
Die imposante Felswand thront über dem Bergsteigerdorf St. Jodok im Wipptal – nur wenige Kilometer vom Parkhotel Matrei entfernt. Was von unten mächtig aussieht, entpuppt sich beim Klettern als perfekt angelegte Route: 650 Klettermeter schlängeln sich von links nach rechts durch den griffigen Fels, immer wieder unterbrochen von kurzen Verschnaufpausen und zwei spektakulären Seilbrücken.
Der Klettersteig wurde 2012 nach neuesten Sicherheitsstandards errichtet und trägt den Namen eines lokalen Bergführers. Mit Schwierigkeitsgrad C (schwierig) fordert er dich an den steilen Passagen, lässt aber auch genug Raum zum Durchatmen und Genießen. Das Besondere: Die Südausrichtung macht ihn fast ganzjährig begehbar – ideal für alle, die nicht bis zum Hochsommer warten wollen.
Der Zustieg ist denkbar einfach. Vom Bahnhof St. Jodok erreichst du den Einstieg in nur 15 Gehminuten – perfekt für alle, die ohne Auto anreisen. Entlang des Wegs informiert ein Klettersteig-Lehrpfad über Technik und Sicherheit. Oben angekommen erwartet dich ein Holzkreuz mit Sitzbänken und ein Panoramablick ins Valsertal und auf die Tuxer Alpen, der die Anstrengung sofort vergessen lässt. Aber die Stafflacher Wand bietet noch mehr: Ein Klettergarten mit über 50 Routen lockt Sportkletterer, während zehn Mehrseillängen-Routen Genusskletterer begeistern.
Nach dem Abstieg durch den Wald wartet das Parkhotel Matrei auf dich: Hier kannst du müde Muskeln in der Sauna lockern, den Tag bei einem guten Abendessen Revue passieren lassen und von der nächsten Tour träumen.




